Bereits zum achten Mal in einem knappen Jahr streikt die Gewerkschaft der Lokführer der Deutschen Bahn und setzt damit wieder einen Großteil des Fernzug-, Regional-, Güter- und S-Bahn-Verkehrs in Deutschland lahm. Wer ohne Auto lange Strecken hinter sich bringen muss, schaut entweder in die Röhre oder muss auf Fernbusse ausweichen.

Während die junge Fernbus-Branche, die deutschland- und europaweit Langstreckenreisen ohne viel Komfort zu Dumpingpreisen anbietet, letzten Sommer vor dem Aus stand, belebten die regelmäßigen Streikwellen das Geschäft immens. So auch jetzt wieder – während die Lokführer seit Montag im Güterverkehr und seit Dienstag im Personentransport bis Sonntag Morgen streiken, sind die Angebote an Fernbussen nahezu ausgebucht.

Rasanter Anlauf auf deutsche Fernbuslinien

Die Nachfrage ist sprunghaft angestiegen, und damit auch die Preise. Der Marktführer MeinFernbus Flixbus z.B. verbuchte fünfmal mehr Zugriffe auf seine Webseite und sogar 150 Prozent mehr Buchungen. Der Konkurrent Postbus verkaufte nach eigenen Angaben drei- bis viermal so viele Tickets wie sonst, und das Unternehmen BerlinLinienBus registrierte für die kommenden Tage 135 Prozent mehr Kunden.

Besonders gefragt sind die Verbindungen zwischen den Großstädten, insbesondere von und nach Berlin und in die Universitätsstädte. Den größten Nachfragezuwachs verzeichnete MeinFernbus Flixbus übrigens für die Route Freiburg-Lörrach. Bei BerlinLinienBus waren einzelne Fahrten sofort komplett ausgebucht, trotz einem Dutzend zusätzlicher Busse.

Frühzeitige Buchungen und Planungen sind unerlässlich

Wer sicher ein Ticket haben will und günstig fahren will, muss sich nach Angaben der Anbieter vor allem bei Fahrten am Freitag (8. Mai) und am Wochenende beeilen. Auch der S-Bahnverkehr in Städten wie Berlin und Hamburg ist betroffen, und während einzelne Linien für die ganze Woche komplett ausfallen, fahren andere Bahnen nur im 20- statt 10-Minuten-Takt, wie in Hamburg. Hier wird aufgrund des Hafengeburtstags vom 8. bis 10. Mai ein besonders zäher Engpass erwartet.

Wie sind eure Erfahrungen mit dem Bahnstreik und mit Fernbussen oder alternativen Reisewegen? Seid ihr vom Streik betroffen, und habt ihr schon mal ein Fernbus-Unternehmen ausprobiert? Wir freuen uns auf eure Meinung auf Xviser.de – dem Bewertungsportal für alle wichtigen Wege des Lebens, bei dem ihr immer freie Fahrt habt!

 

Diese wissenschaftlichen Ergebnisse lässt man sich gerne auf der Zunge zergehen. Dr. Beatrice Golomb, Forscherin an der University of California, hat herausgefunden, dass in der oftmals verteufelten Süßigkeit so viel Gutes steckt, dass man am besten jeden Tag ein paar Stückchen davon essen sollte.

Golomb und ihr Team haben 1.000 US-Amerikaner auf ihre Ernährungsweise und Gesundheit untersucht. Und entgegen allen Erwartungen zeigte sich, dass Schokoladenliebhaber schlanker sind als Menschen, die den zarten Schmelz verachten.

Bitte nicht gleich kiloweise naschen

In den vergangenen Jahrzehnten sind Hunderte Studien zu den Gesundeffekten von Schokolade und Kakao erschienen. Viele geben einen detaillierten Einblick, welche Inhaltsstoffe in welcher Sorte enthalten sind und ob sie gut für den Körper sind. Die Hinweise verdichten sich, dass Herz, Gefäße, Gedächtnis und Psyche durch Kakao gestärkt werden. Es gibt sogar erste Ansätze, mit denen sich die potenziellen Gesundstoffe in den Kakaobohnen konzentrieren lassen. Aber kann die süße Sünde Gemüse tatsächlich Konkurrenz machen?

Beatrice Golomb sieht ihr Motto bei aller Ernsthaftigkeit zwar nicht als "Freifahrtschein für den kiloweisen Verzehr von Schokolade", aber die regelmäßigen Schoko-Esser sind nicht dick. Im Gegenteil: Sie sind sogar um zwei bis drei Kilogramm leichter als Schoko-Verweigerer. Dabei werden in den USA fast nur Vollmilchriegel verzehrt – und nicht die kalorienärmeren Bitterschokoladen.

Inhaltsstoffe kurbeln den Stoffwechsel an

Dass die amerikanischen Schokoholics weniger Gewicht auf die Waage brachten, weil sie entweder mehr Sport getrieben oder insgesamt weniger Kalorien zu sich genommen hatten, konnte mit der Studie ausgeschlossen werden. Golomb betont aber, dass sie in ihrer Untersuchung nur die Häufigkeit des Naschens untersucht hat – und nicht die verzehrten Mengen. Klar sei aber: Wer täglich Schokolade isst, neigt weniger zu Übergewicht, sofern er sie nicht tafelweise in sich hineinschlingt.

Vermutlich kurbeln die Catechine in der Schokolade den Stoffwechsel an. Die Schoko-Inhaltsstoffe lassen die Zellen mehr Energie verbrennen. Auch Wissenschaftler der Forschungsabteilung des Schokoladenherstellers Hershey's schließen sich, wenig überraschend, nach einer Schokoladen-Analyse dem Gesund-Vergleich von Dr. Beatrice Golomb an.

Gesundheitsspender Schokolade liegt im Trend

Glaubt man ihren Messergebnissen, so konnten sie nachweisen, dass dunkle Schokolade mehr Antioxidantien enthält als diverse Früchte oder Fruchtsäfte. "Kakaosamen sind eine Superfrucht" übertitelten sie dementsprechend ihre Veröffentlichung im "Chemistry Central Journal".

Was denkt ihr daraüber? Und wie handhabt ihr den Verzehr von Schokolade und anderen Süßigkeiten? Könnt ihr ohne gar nicht, sündigt ihr nur ab und zu, oder verzichtet ihr völlig auf Süßes? Wir freuen und auf eure Meinungen und Bewertungen – ob über eure liebste Schokosorte oder über alle anderen süßen Dinge des Lebens.

 

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